Meinen ersten Code habe ich in der Grundschule für den C64 geschrieben.

Meinen ersten Code habe ich in der Grundschule für den C64 geschrieben.

Karsten, Principal Consultant

Wie heißt du, woher kommst du, wie lautet deine Berufsbezeichnung und wo hast du welche Ausbildung absolviert?

Ich heiße Karsten Jahn, auf meiner Visitenkarte steht Principal Consultant – ich arbeite aber seit etwa 2,5 Jahren meist in der Rolle des Product Owners. Urkunden habe ich für ein Diplom in Medien-Informatik und einen Doktor zum Thema Wissensmanagement in der Softwareentwicklung.

Was genau wirst du bei Valtech tun?

Als Produkt Owner ist es meine Aufgabe, gemeinsam mit dem Kunden die Entwicklung und Weiterentwicklung des Systems voranzutreiben. Dazu, aber auch darüber hinaus, bin ich oft Schnittstelle auf zwei Beinen. Ich helfe verschiedenen Parteien effizienter zu kommunizieren. Generell dreht sich bei meiner Arbeit alles um Kommunikation.

Was war dein Traumberuf als Kind – und was hat dich dazu gebracht, stattdessen zu werden was du bist?

Ich war eines der Kinder, die jede Woche etwas anderes machen wollen. Dabei war standesgemäß der Astronaut, Rockstar, Comiczeichner und Automechaniker. Nebenbei hab ich mich aber immer mit Computern befasst. Meinen ersten Code habe ich in der Grundschule für den C64 geschrieben. Und den Maschinen bin halt treu geblieben, gemeinsam mit vielen unterschiedlichen Hobbys und in Zusammenarbeit mit Leuten unterschiedlichster Professionen.

Aus der Hüfte: Welche drei Blogs/Websites besuchst du am häufigsten?

Ich kann mit Menschen unterschiedlichsten Hintergrunds reden. Das ist eine Stärke, weil Projekte oft damit kämpfen, dass der eine nicht versteht was der andere versucht zu sagen. Da komme ich ins Spiel. Außerdem kann ich gut grinsen. In Projekten wird oft zu wenig gegrinst.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen, um sich bei Valtech wohlzufühlen?

Um sich hier wohlzufühlen, muss man etwas Eigeninitiative mitbringen und Spaß an Kollaboration haben. Valtech bietet Spielräume zur Entfaltung, das schätze ich persönlich sehr.

Wie fühlst Du Dich aufgenommen und wie verlief Deine Einarbeitung?

Ich bin als Junior 2004 zu Valtech gekommen, frisch von der FH. Soweit ich mich erinnern kann, wurde ich gut aufgenommen. Das ist schon etwas her, aber Probleme gab’s da nicht wirklich. Dann war ich zwischendurch nochmal für 5 Jahre an der Uni und als ich wieder gekommen bin, war es ein bisschen wie Klassentreffen. Leute die ich kannte, aber schon eine Weile nicht mehr gesehen habe, waren plötzlich wieder Kollegen. Das war wunderbar und ich hab mich auf Anhieb wohl gefühlt. Obwohl ich jetzt mit einem komplett unterschiedlichen Personenkreis direkt zusammen arbeite.

Was hast du vorher gemacht? Was war dort dein Aufgabengebiet?

Ich habe meine Valtech Zeit für 5 Jahre unterbrochen um zu promovieren. An der Universität von Aalborg im Norden Dänemarks habe ich am Informatik-Lehrstuhl in der Gruppe der Informationssysteme meine Doktorarbeit geschrieben. Das Thema war Wissensmanagement in der Softwareentwicklung und ging weg vom tatsächlichen Coding, hin in Richtung Sozialwissenschaften.

Das Thema habe ich bei Valtech kennengelernt und an der Uni vertieft - und jetzt versuche ich Teile meines erworbenen Wissens in meine Arbeit einfließen zu lassen. Das ist nicht immer so einfach, wie es klingt, aber sehr interessant.