Dass ich später einmal irgendwas mit Computern machen möchte, war mir klar, seit ich meinen ersten 386er bekommen habe.

Dass ich später einmal irgendwas mit Computern machen möchte, war mir klar, seit ich meinen ersten 386er bekommen habe.

Christopher, Senior Consultant

Vorweg: Warum studiert man eigentlich Informatik?

Dass ich später einmal irgendwas mit Computern machen möchte, war mir klar, seit ich meinen ersten 386er bekommen habe – und einen Heidenspaß damit hatte, das Betriebssystem kaputt zu konfigurieren.

Wir hoffen, dein Tätigkeitsfeld hat sich inzwischen erweitert.

Hat es. Ich konnte nicht nur kaputtmachen, sondern auch reparieren, was ich in der Folge ständig für Freunde und die Famile machen durfte. Nach dem Abi habe ich eine Ausbildung zum technischen Assistenten für Informatik gemacht, danach Informatik studiert und mit einem Master abgeschlossen.

Wie und wann bist zu Valtech gekommen?

Über einen Recruiter. Das war vor dreieinhalb Jahren.

Was ist Deine Aufgabe in den Projekten?

Ich bin während meiner Zeit bei Valtech schon in sehr unterschiedlichen Projekten gewesen. Ein großes Projekt war zum Beispiel “Audi City” (http://bit.ly/UAz2R7). Hier war ich von Anfang an dabei, konnte die Technik mitaufbauen, war an allen Design-Entscheidungen beteiligt und fungierte als Onsite-Support für die Eröffnung des ersten Shops in London während der Olympischen Spiele.

Derzeit bin ich in einem E-Commerce-Projekt bei einem großen Schweizer Möbelhaus. Dort bin ich sowohl für Programmierung als auch für Release und Deployment zuständig (DevOps).

Valtech ist eine Fullservice-Digitalagentur – was heißt das eigentlich?

Wir unterstützen Unternehmen bei der digitalen Transformation; also beim Übergang von klassischen Strukturen zu neuen, digitalen Kommunikations-, Vetriebs- und Geschäftskanälen. Mit allem was dazu gehört: von der Neukonzeption über UX-Design, IT-Beratung, Umsetzung von Shop-Lösungen, Telematik, Car-Infotainment bis hin zur Beratung in agilen Methoden.

Pardon: Agile Methoden?

Agile Methoden sind ein Teil der Valtech DNA. Sie beinhalten beispielsweise das Arbeiten in Iterationen, die Selbstorganisation in interdisziplinären Teams, Pair Programming, regelmäßige Sprint-Reviews und –Retrospektiven, das Streben nach kontinuierlicher Verbesserung oder die sehr enge Zusammenarbeit mit dem Kunden – und noch etliche andere Dinge, die Arbeitsprozesse vereinfachen und effizienter gestalten.

Wie wird Software bei Valtech entwickelt?

Um einige zentrale Begriffe zu nennen: Software Craftsmanship, Collective Codeownership durch regelmäßige Coding Dojos, interative, inkrementelle Vorgehensweise, Boy Scout Rule “leave the code cleaner than we found it” (The_Boy_Scout_Rule) oder TDD bzw. BDD/ATDD.

Was ist TDD? Und was sind JUnit-Tests?

Eine Technik, mit der man als Valtech Entwickler viel zu tun haben wird. TDD ist für uns keine Testtechnik, sondern eine Designtechnik. Der Fokus liegt dabei auf dem Schreiben von testbaren Codes – während die Tests wichtige Funktionalitäten sicher stellen sollen.

Was sollte mitbringen, wenn ich mich bei Valtech bewerbe?

Eigenmotivation, Eigenverantwortlichkeit, Neugierde, keine Angst vor Veränderung, Teamgeist, gutes Englisch, Lust auf neue Technologien und den Wunsch, sich kontinuierlich zu verbessern. Wir machen hier keinen Dienst nach Vorschrift, sondern werden dazu angehalten, selbstständig zu denken – auch abseits der ausgetretenen Pfade.