Lieferanten-Integration mit dem STEP Standard

Projektziel


Ein führender deutscher Automobilhersteller und ein österreichischer Zulieferbetrieb arbeiten gemeinsam mit Valtech an einem Pilotprojekt zur Integration des Änderungsmanagements.

 

Hauptziel ist es, einheitliche und überschaubare Geschäftsprozesse technisch abzubilden und dabei das standardisierte Datenformat STEP AP214 für die Kommunikation einzusetzen. Der interne Änderungsprozess beim Automobilhersteller soll über den EAI Broker e*Gate und den EDIManager an das Änderungssystem des Zulieferers gekoppelt werden.

Fachliche Herausforderungen


Nach einer genauen Analyse der Geschäftsprozesse im Änderungsverfahren wird eine standardisierte IT-Architektur aufgesetzt, um eine effektive Kommunikation zwischen dem Automobilhersteller und seinen Zulieferern zu erzielen.

 

Dieses Pilotprojekt bildet so den Einstieg in eine standardisierte Integration von Zulieferern. Der Änderungsprozess ist dabei nur ein Teil der Entwicklungs- und Produktionsprozesse, die verteilt zwischen dem Automobilhersteller und seinen Zulieferern stattfinden. Die Ergebnisse aus dem Projekt sollen auch später für eine mögliche Erweiterung der Prozesskette angewendet werden.

Tier Management

 

Technische Umsetzung


Im Projekt wird zum ersten Mal die neue CA 2.0 Entwicklungsplattform eingesetzt. So wird ein einheitlicher Entwicklungsprozess eingeführt, der wesentlich dazu beiträgt, Kosten zu sparen und das Projektrisiko zu minimieren.

 

Ferner wird ein komplexer verteilter Workflow mit Hilfe der Integrationbroker-Technologie von SeeBeyond implementiert. Dadurch ist es auf einfache Weise möglich, die unterschiedlichen Techniken (Host, SAP, Java, EDI-Manager) miteinander zu koppeln.

  • Integration OEM und Zulieferer
  • Elektronisches Änderungsmanagement
  • Austausch der Änderungsanträge im ECM Format auf Basis von STEP AP214 XML
  • Technische Anbindung OEM intern durch EAI-Integrationskomponente e*Gate
  • Technische Anbindung zum Zulieferer über den EDI-Manager
  • Human Firewall als Kontrollinstanz zwischen OEM und Zulieferer